Zweigleisige Hauptstrecke plus Betriebswerk mit Drehscheibe.

H0 Gleisplan mit dem Märklin C-Gleis auf 3,3 x 1,5 Metern

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Gestaltungsvorschlag für den H0 Gleisplan: 2gleisige Hauptstrecke, Nebenbahn und Drehscheibe mit Ringlokschuppen
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Durchgangsbahnhof mit 3 Bahnsteiggleisen

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Gleis 1: Hausbahnsteig für Züge aus beiden Richtungen

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Gleis 2 und 3 mit je einer Bahnsteigkante für Züge aus einer Richtung (Rechtsverkehr).

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Bahnbetriebswerk für Dampfloks mit Behandlung, Drehscheibe und Rundhaus

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Ladestraße mit Schuppen und Kran

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Die zweigleisige Strecke führt zu den verdeckten Speichergleisen

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Abzweig zur Nebenstrecke

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Endbahnhof am höchsten Punkt der Strecke, mit Güterschuppengleis und Übernachtungsmöglichkeit für Dampfloks

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Abfahrt in die untere Ebene zum Schattenbahnhof mit vier Gleisen.

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Anschlussgleis für die Fabrik

Zweigleisige Hauptstrecke mit Nebenstrecke

Fragt man Modellbahner nach dem beliebtesten Konzept für die eigene Modellbahn, wünschen sich 8 von 10 die zweigleisige Hauptstrecke mit eingleisiger Nebenbahn. Das ist nicht verwunderlich, schließlich ermöglicht diese Konstellation größtmögliche Vielfalt beim Einsatz der Fahrzeuge. Das Sahnehäubchen in diesem Plan ist die Erweiterung um eine Drehscheibe im Bahnbetriebswerk für Dampfloks. Dieser Gleisplan zeigt eine gute Möglichkeit das Wunschkonzept auf relativ sparsamen 3,3 x 1,5 Metern zu realisieren.

Die Ausstattung

Es gibt zwei Bahnhöfe und einen Gleisanschluss für eine Industrieanlage – beispielsweise eine Brauerei, eine Schlosserei oder eine Möbelfabrik. An der vorderen Anlagenkante befindet sich ein Durchgangsbahnhof. Die zweigleisige Strecke verläuft durchgehend zweigleisig. Im verdeckten Bereich an der hinteren Anlagenkante ist jedes Gleis mit einem zusätzlichen Speichergleis ausgestattet, sodass ganze Züge abgewechselt werden können. Das Highlight dieses Plans ist jedoch das Bahnbetriebswerk für Dampfloks mit Drehscheibe und Ringlokschuppen. Es ist zwar durch die Grundfläche etwas komprimiert, bietet aber ausrechend Platz für die Behandlungsstationen. Ein zusätzliches Stumpfgleis kann für den Kohlennachschub genutzt werden.
Ein Empfangsgebäude für den großen Bahnhof ist nicht vorgesehen. es befindet sich quasi im Off – dort wo Sie als Betreiber der Anlage stehen.

Betriebsablauf im Industrieanschluss

Dem Anlagenkonzept liegt Rechtsverkehr zugrunde. Der Güterzug wird im Bahnhof so bespannt, dass der leere Wagen für die Fabrik gleich hinter der Lok angekoppelt ist. Der Zug fährt aus dem Bahnhof und hält auf dem inneren Gleisabschnitt, kurz vor der Weiche für den Fabrikanschluss. Lok und erster Wagen werden gemeinsam gekoppelt. Die Weiche wird umgestellt und die Lok fährt mit Wagen 1 in das Ausziehgleis ein. An der Ladestelle vor der Fabrik befindet sich ein voller Wagen, der abgeholt werden soll. Die Weiche 2 Wird umgestellt und Lok stößt mit Wagen 1 zurück in das Ladegleis um dort den vollen Wagen anzukoppeln. Nun fährt die Lok mit beiden Wagen wieder in das Ausziehgleis. Die Weiche wird umgestellt und die Lok schiebt beide Wagen zurück auf die Strecke um dort anzukoppeln. Nun koppelt die Lok abermals zusammen mit Wagen 1 vom Zug ab, stößt wieder in das Ausziehgleis und schiebt den Wagen nach Umstellung der Weiche 2 rückwärts bis zur Laderampe an der Halle.

Zum Einsatz von Entkupplungsgleisen

Entkupplungsgleise dienen dazu, Teile des Zuges vom Rest abzukoppeln. Das kann ein einzelner Wagen, eine Gruppe von Wagen oder auch die Lok mit einem oder mehreren Wagen sein. Es ist in jedem Fall eine sehr individuelle Sache. Daher müssen die Positionen von Entkupplungsgleisen exakt auf den geplanten Spielablauf und das eingesetzte Rollmaterial abgestimmt sein. Die im Plan enthaltenen Entkupplungsgleise sind also nur Beispiele. Sie sollten in jedem Fall an den persönlichen Bedarf angepasst werden. Das Gleiche gilt auch für die Länge von Ausziehgleisen.