Zu Beginn einer Anlage steht der Gleisplan. Es gibt Unmengen an Plänen im Internet. Google Bilder Suche, „Gleisplan H0“, Enter und schon findet man etliche Plane. Schnell merkt man, dass alles doch eine sehr individuelle Sache ist und man doch eher eigene Vorstellungen davon hat, wie die eigene Anlage auszusehen hat. Ein Gleisplanspiel bzw. eine entsprechende Software muss her um eigene Ideen ausprobieren zu können.

Bei meiner Suche fand ich Zuerst den Trackplanner für Windows-Rechner. Da ich jedoch am Mac sitze kam der nicht in Frage. Schnell bin ich dann auf RailModeller gestoßen, eine App von Isle of the Kakapo. Es gibt die App in der Gratis Version RailModeller Express und in der Kaufvariante RailModeller Pro. In der kostenlosen Version kann man die App gut nutzen und ausprobieren. Die Menge der Schienen im Plan ist in der Freeware begrenzt, aber ausreichend um ausgiebig zu probieren ob einem die App zusagt, bevor man die Katze im Sack kauft.

Die App RailModeller verfügt über alle gängigen Gleisbiliotheken, das bedeutet, man kann seine Spurweite aussuchen, den Hersteller und – wie im Beispiel von Märklin – zwischen M-Gleis, C-Gleis und K-Gleis wählen. Darüber hinaus gibt es weiteres Zubehör, wie Rampen und Brücken Elemente sowie diverse Symbole für Häuser Lockschuppen und Bäume.

Zum Arbeiten gibt es eine Draufsicht und im unteren Bereich wahlweise eine Seitenansicht für die im Gleisplan enthaltenen Steigungen. In einer 3D Ansicht, kann man dann seinen Gleisplan drehen und von allen Seiten begutachten. Achtung Suchtpotential.

Am Anfang spielt man herum, und lernt dabei die Geometrie des gewählten Gleissystems kennen. Dann beginnt man seine Gleispläne immer weiter zu verfeinern, probiert Variablen, oder denkt voraus.

Als Krönung liefert das Programm noch den passenden Einkaufszettel zum erdachten Plan.

Mein Fazit:

Für meinen Geschmack ist das Programm RailModeller Pro von Isle of the Kakapo ’ne feine Sache und die rund 30 € allemal wert. Man kann prima planen, verwerfen und ausprobieren bis man seinen individuellen Plan für die eigene Modellbahnanlage fertig hat. Das Gleisystem lernt man schnell kennen und weiß, was geht und was nicht.