H0 Gleisplan: Nebenstrecke zum Endbahnhof mit dem Märklin C Gleis

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Modellbahn Anlagenvorschlag in U Form
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Zufahrt Schattenbahnhof

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Durchgangsbahnhof

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Güterschuppen

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Empfangsgebäude

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Großes Schotterwerk

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Endbahnhof

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Freiladegleis mit Kopf- und Seitenrampe

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Lokschuppen mit Minimalbehandlung und Service-Gleis. Hier kann eine Dampflok übernachten und am nächsten Morgen den ersten Zug ins Tal ziehen.

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Werk mit Gleisanschluss

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Empfangsgebäude und Güterschuppen

H0 Gleisplan: Nebenstrecke mit zwei Bahnhöfen und Schattenbahnhof

Trotz der Abmessungen von 5 x 3,40 Meter zeigt dieser Plan ein übersichtliches Gleisbild. Statt diese Abmessungen mit Gleisen zu überladen, folgte ich hier dem Motto „Weniger ist mehr“. Wobei es nicht gleichzeitig weniger Spielspaß bedeutet. Die Betriebsanlagen sind glaubwürdig und erlauben viele Manöver und realistische Betriebsabläufe, die über Stunden abwechslungsreichen Spielspaß versprechen. Den Freund der zweigleisigen Hauptstrecke mit Nebenbahn werde ich mit diesem Plan vielleicht nicht überzeugen, auch weil Verfechter dieses Konzeptes häufig Kreisverkehr bevorzugen. Bei diesem Plan handelt es sich um ein End – to End bzw. Point to Point Konzept.

Point to Point mit Kehrschleife

Normalerweise würde ich in der weiten Welt eher dazu tendieren, die Lok ebenso umzusetzten wie im Endbahnhof. Ergänzen würde ich hier – je nach dargestellter Epoche – noch eine Handdrehscheibe zum drehen der Loks. Als Zugeständnis an die Märklin-Freunde, an die sich dieser Plan mit dem C-Gleis in erster Linie richtet, habe ich im Schattenbahnhof eine Kehrschleife angelegt, sodass die Züge sofort wieder Lok voran in das Geschehen einfahren können.

Achtung, wer mit Dampf fahren will muss die Wagen im Schattenbahnhof abkoppeln und die Lok ohne Wagen durch die Kehrschleife fahren um dann wieder am anderen Ende der Wagen anzuspannen. Nur so ist gewährleistet, das die Dampflok immer Schlot zum Berg fährt.

Während die Weite Welt also im Schattenbahnhof verborgen liegt, fährt der Zug durch ein Tunnelportal in die Szene ein. Im Durchgangsbahnhof Hoffnungstal werden erste Aufgaben erledigt und Wagen zurückgelassen. Andere Wagen mit Bestimmungsorten im weiteren Verlauf der Strecke werden indes aufgenommen. Weiter geht es zum Endbahnhof Bergfreiheit, wo neben den Anlagen im Bahnhof selber noch ein Werksanschluss für Spielspaß sorgen.
Weiter unten findet sich noch ein ausführlichen Betriebskonzept für diesen Gleisplan

Schlanke Weichen und große Radien.

Besonderen Wert habe ich auf die Gleisführung gelegt. Diese wirkt mit dem C Gleis nicht selten sehr geometrisch und starr. Wie in einigen meiner älteren Pläne versuche ich auch in diesem Gleisplan das starre C-Gleis-Image etwas aufzubrechen. Es kommen bis auf eine einzige Ausnahme, nur die schlanken C Gleis Weichen 24711 und 24712 zum Einsatz.

R3 ist gerade gut genug für die verdeckten Bereiche

Die kleinsten Radien haben R3 und kommen ausschließlich in den Tunnels und im Gleiswendel zum Einsatz. Alle weiteren eingesetzten Bögen haben R4 und R5.  Die langen Bögen, die fast wie Flexgleis wirken sind mit dem Gleis 24912 entstanden. Dieser Bogen ist eigentlich als Gegenbogen für die schlanke Weiche gedacht, aber ich setze diesen Bogen immer wieder gerne auf freier Strecke ein. Das Gleis 24912 hat einen Radius von über einem Meter und beschreibt aneinander gelegt weiche, lange Bögen, wie man sie sonst nur mit einem Flexgleis erreichen kann. Eine derartige Streckenführung sieht man selten bei dem C Gleis. Vielleicht fühlt sich der ein oder andere ja durch meinen Vorschlag inspiriert.
Der Plan lässt sich auch etwas kompakter realisieren und das ohne Verzicht auf: Nutzlänge im Bahnhof, schlanke Weichen und große Radien.  Zur kompakteren Version

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