Prototype Freelancing H0 Gleisplan Zeche, Bahnhof und Binnenhafen auf 320 x 260cm

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Zeche und Hafen Betriebsorientierter H0 Gleisplan
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Zeche Emilia

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Kohlenbunker

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Förderturm

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Gleise zur Kohlenverladung

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Werkstatt und Sägewerk für Grubenholz mit Freiladegleis und Portalkran.

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Bahnhof Noikhausen Empfangsgebäude

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Bahnsteige für die Personenzüge

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Ladestraße und Bockkran

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Abstellgleis und Mini-Diesel-Bw für die ansässige Rangierlok

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Abstellgleise, auch zur Zugbildung.

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Büro und Personalräume

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Zufahrt zum Bahnhof

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Straßenbrücke, auch zur optischen Trennung.

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Binnenhafen

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LKW Zufahrt mit Waage

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Gleiswaage

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Bockkran

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Lagerschuppen

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Portalkran

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Umfahrgleis

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Tanklager

H0 Gleisplan Zeche, Bahnhof und Binnenhafen auf 320 x 260cm

In der Facebook Gruppe „Modellbahn Gleispläne“ wurde jüngst ein Plan vorgestellt, der viele Betriebsstätten auf geringen Raum zeigte. Zeche, Tanklager, Binnenhafen, Bahnhof mit BW und zweigleisige Paradestrecke waren zwar auf einem U von brutto 320 x 260 cm angelegt, jedoch wäre ein vorbildgerechter, bzw. funktionierender Betrieb nicht wirklich möglich gewesen, da wesentliche Einrichtungen wie Umfahrungen und Ausziehgleis nicht bedacht wurden.

Vorgaben als Herausforderung

Ich habe die Vorgaben zu Grunde gelegt und mir die interessantesten Betriebsstätten ausgesucht.  Auf dieser Basis habe ich diesen Plan entworfen.
Kernelement ist die Zeche mit Kohlenverladung, Werkstatt und Freiladestelle mit Bockkran z.B. für die Anlieferung von Grubenholz. Im nahgelegenen Bahnhof Noikhausen können Übergaben von Wagen für die Zeche durchgeführt werden. Auf freier Strecke befindet sich eine Abzweigstelle, bzw. Blockstelle zum Binnenhafen Rathburg. Hier können Güter zwischen Schiff, Straße und Schiene umgeschlagen werden. Die Gleiswaage befindet sich in einem Stumpfgleis bzw. Freiladegleis mit Bockkran. Ein Portalkran und diverse Lagerhäuser und Schuppen befinden sich zur Kaiseite ebenfalls im Hafen. Hier werden Waren vom Schiff direkt auf Bahn bzw. LKW und umgekehrt verladen oder können in den Lagerhäusern zwischengelagert werden. In der Zufahrt für Lkw befindet sich die Waage. Die LKW werden an einem Bockkran be- und entladen. Am Portalkran sin die Gleise im Kai Eingelassen, sodass auch LKW unter den Portalkran fahren können (mit dem C-Gleis etwas schwieriger).
Zusätzlich ist im Areal des Binnenhafens das Öllager/ Tanklager der Rathburg-Raffinerie angesiedelt. Tankschiffe löschen ihre Ladung in die Speichertanks. Kesselwagen der Bahn werden dort befüllt und in den Bahnhof überführt wo sie auf den Weitertransport warten.

Der Bahbnhof
Der Bahnhof Noikhausen verfügt über 2 Bahnsteige für den Personenverkehr, ein Gleis für den Güterverkehr mit Freiladestelle. Hinter dem Empfangsgebäude sind optional drei Speichergleise mit Ausziehgleis angelegt. Hier können Züge von der im Bahnhof beheimateten kleinen Rangierlok zusammengestellt bzw. für die Übergabe vorbereitet und abgestellt werden.

per Gleiswendel in den Schattenbahnhof

Hinter den Kulissen verbergen sich in diesem Beispiel zwei Gleiswendel, die in den Schattenbahnhof abtauchen. Dieser ist am vorderen Anlagenrand mit ausreichend Höhenunterschied angesiedelt. der Raum für den SBf ist knapp besessen. mehrere Überlegungen zwei Schattenbahnhöfe oder getrennte Wendeschleifen oder Hundeknochen anzulegen habe ich wieder verworfen. So muss nun ein Schattenbahnhof mehrere Bahnhöfe und Verladestellen simulieren. Gerade die Schattenbahnhöfe sind m.M.n. besonders dem eigenen Gusto und Bedarf anzupassen, da sich hier die unterschiedlichen Herangehensweisen immer sehr deutlich zeigen. ich persönlich bin ein Freund des Fiddle Yard. Dort kann ich Züge zusammenstellen und Lokwechsel vornehmen. Ein reiner: „Ich fahre vorn hinein und hinten wieder heraus Abstellbahnhof“ würde diese Möglichkeit nicht bieten. Der hier geplante SBf bietet die Möglichkeit Züge zusammenzustellen und Lokwechsel durchzuführen. Ein immer freizuhaltendes Lokgleis dient dazu die Züge zu umfahren. In dem Bw mit Handdrehscheibe warten weitere Lokomotiven auf ihren Einsatz.

Warum nicht einfach durch die Kehrschleife?

Wenn ein Zug in einem Bahnhof kehrt macht, wechselt die Lok in der Regel ans andere Ende des Zuges. Dadurch befindet sich nun der vormals letzte Wagen des Zuges nun direkt hinter Lok. Wenn ich nur durch eine Kehrschleife fahre würde sich die Reihenfolge der Wagen also nicht ändern. Das wäre unrealistisch da Wagen in der Regel nicht gewendet oder gedreht werden.

Der Plan ist wieder mit dem Railmodeller Pro erstellt worden. Diesmal habe ich nur Elemente der Software genutzt um den Plan auszuschmücken. Lauft den Entwicklern von Railmodeller , sollen die Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Gleispläne recht bald deutlich verbessert und Erweitert werden. Das würde mir sehr gefallen, da es mir persönlich immer sehr wichtig ist, Pläne auch schon mit Straßen und Gebäuden auszustatten. Das ist für mein dafürhalten sehr wichtig, um die Pläne richtig verstehen zu können und ggf. Schwachstellen aufzudecken. In diesem Sinne freue ich mich wie immer auf Kommentare zum gezeigten und allen anderen veröffentlichen Plänen.
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